10 Tipps zur Behandlung von Hautpilz

Hautpilzerkrankungen nehmen in der Regel keinen kritischen Verlauf. Weil die Pilzerreger jedoch zu zäher Hartnäckigkeit neigen, verlangt eine Therapie besondere Aufmerksamkeit, Sorgfalt und in manchen Fällen einen langen Atem. Wie Sie die Herausforderungen bei der Bekämpfung einer Mykose am besten meistern, zeigen Ihnen 10 Tipps für die Behandlung von Hautpilz.

  1. Hautgesundheit aufmerksam beobachten
    Beobachten Sie die Beschaffenheit Ihrer Haut aufmerksam. Reagieren sie schnell und zögern Sie Gegenmaßnahmen nicht hinaus, wenn sich die Hautoberfläche auffällig ändert und sich gerötete, schuppende und juckende Flächen zeigen.
  2. Bei unklaren Beschwerden medizinischen Rat einholen
    Suchen Sie bei unklaren Beschwerden oder wenn Sie Symptome einer Pilzerkrankung vermuten, sich aber nicht sicher sind, zunächst den Arzt auf und lassen Sie Ihren Verdacht abklären.
  3. Bei chronischen Erkrankungen und in der Schwangerschaft stets den Arzt aufsuchen
    Für chronisch Kranke und Schwangere ist der Arzt der erste Ansprechpartner bei jeder Art von Beschwerden. Es liegt bei ihm, eine genaue Diagnose zu stellen und den Verlauf der Behandlung festzulegen.
  4. Hausmittel im Küchenschrank lassen
    Hausmittel sind als Behandlungsalternative bei Hautpilzerkrankungen immer wieder im Gespräch. Die meisten Produkte kommen aus dem Küchenschrank und sollten dort auch bleiben. Abgesehen davon, dass wissenschaftliche Beweise ihrer medizinischen Wirksamkeit fehlen, zögern sie eine verlässliche Behandlung gegen den Pilzerreger hinaus. Sie können das Krankheitsbild verschlimmern, indem sie die Haut zusätzlich reizen oder zu Unverträglichkeitsreaktionen führen.
  5. Arzneimittel gegen Hautpilz in der Apotheke suchen
    Eine Vielzahl erprobter Antimykotika für die lokale Anwendung steht Ihnen rezeptfrei in der Apotheke zur Verfügung. Nutzen Sie die Beratung Ihres Apothekers und suchen Sie den für Ihre Hautpilzerkrankung passenden Wirkstoff aus.
  6. Den richtigen Wirkstoff wählen
    Entscheiden Sie sich für Arzneimittel mit einem breiten Wirkspektrum. Insbesondere bei Fußpilzerkrankungen beteiligen sich in manchen Fällen unterschiedliche Pilzfamilien wie Hefen und Fadenpilze und darüber hinaus Bakterien an der Krankheitsentwicklung. Cremes und Sprays mit dem Wirkstoff Bifonazol zählen zu den Antimykotika, die mit Breitbandwirkung alle relevanten Pilze bekämpfen.
  7. Behandlung sorgfältig durchführen und durchhalten
    Führen Sie die Behandlung mit verlässlicher Therapietreue durch. Beherzigen Sie die Empfehlungen zur Anwendungsweise und -häufigkeit und bleiben Sie über den gesamten Behandlungszeitraum hinweg gewissenhaft bei der Sache. Nur dann kann das Antimykotikum richtig wirken und die Gefahr eines Rückfalls sinkt.
  8. Auf die richtige Pflege achten
    Pflegen Sie Ihre Haut sorgfältig, aber achten Sie dabei auf eine sanfte Reinigung mit pH-neutralen, gut verträglichen Pflegemitteln. Versuchen Sie, stark parfümierte Kosmetika zu meiden, und trocknen Sie Ihre Haut nach dem Kontakt mit Wasser sanft, aber gründlich ab.
  9. Mit Hygienemaßnahmen eine Ausbreitung verhindern
    Um Erreger nicht zu verschleppen, verwenden Sie für Hautbereiche, die von einer Pilzinfektion betroffen sind, ein eigenes Handtuch, das Sie nach einmaliger Benutzung in die Waschmaschine geben. Reichen Sie Pflegeutensilien, Wäsche und Schuhe nicht an andere Personen weiter. Waschen Sie Wäsche bei möglichst hohen Temperaturen oder nutzen Sie einen speziellen Hygiene-Wäschespüler.
  10. Einer Ansteckung vorbeugen
    Vermeiden Sie das Barfußlaufen an feucht-warmen Orten wie öffentlichen Schwimmbädern, Saunen und Nassräumen oder Teppichböden in Hotelzimmern. Tragen Sie luftige Kleidung aus Naturmaterialien, atmungsaktive Socken und Schuhe, die nicht einengen.

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