In welchen Fällen sollte man bei Hautpilz zum Arzt gehen?

Entschlossenes Handeln ist die Basis für den Behandlungserfolg bei Hautpilz. Je eher zielgerichtete Abwehrmaßnahmen den Pilzerreger treffen, desto weniger Gelegenheit hat er, sich auf weite Hautareale auszubreiten und sich in schwer zugänglichen Regionen anzusiedeln. Bei klarer Diagnose lässt sich Hautpilz in der Regel im Rahmen einer disziplinierten Selbstbehandlung mit rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke bekämpfen. In einigen Fällen ist jedoch medizinischer Rat unerlässlich und ein Arzt sollte zurate gezogen werden.

Ärztlicher Rat bei unklarer Diagnose

Leicht aufgeweichte, gerötete Haut, die weißlich schuppt und juckt, gibt mögliche erste Warnsignale für die Aktivität eines Pilzes. Aus der Perspektive des betroffenen Laien sind Pilzerkrankungen meist nicht unmittelbar von anderen Beeinträchtigungen der Hautoberfläche wie Ekzemen, Schuppenflechte oder bakteriellen Infektionen zu unterscheiden. Weil eine zielgerichtete Behandlung jedoch die genaue Kenntnis der Krankheitsursachen voraussetzt, liegt es in der Verantwortung des Arztes, die Beschwerden abzuklären und die Diagnose zu stellen. Betroffene, die nicht zum ersten Mal an einer Mykose leiden, ihre Symptome richtig zuordnen können und mit den Schritten einer wirksamen Therapie vertraut sind, beginnen ohne Umschweife mit der Selbstbehandlung. Zeigt sich ein ungewohnter Krankheitsverlauf oder treten Symptome erstmals auf, ist medizinischer Rat unerlässlich.

Bekämpfung wiederkehrender Mykosen

Pilze zählen zu den Lebenskünstlern unter den Mikroorganismen. Sie breiten sich unter günstigen Bedingungen rasch aus und sind in der Lage, auch bei vorübergehend widrigen Umweltbedingungen erfolgreich zu überdauern. Bei Pilzerkrankungen, die immer wieder aufflammen, obwohl sie zunächst erfolgreich zurückgedrängt schienen, muss der Arzt die Ursachen abklären und möglicherweise nach Schwächen des Immunsystems forschen.

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